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Standschäden am Fahrzeug vermeiden: Tipps für den richtigen Umgang mit Standzeiten

Ein Fahrzeug ist dazu konzipiert, in Bewegung zu bleiben. Steht es jedoch längere Zeit still, können verschiedene Standschäden auftreten, angefangen bei platten Reifen bis hin zu Korrosion. In diesem Ratgeber-Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihr Auto oder Motorrad vor den typischen Auswirkungen längerer Standzeiten schützen können.

Standschäden am Fahrzeug vermeiden

Inhalt:

Typische Standschäden und ihre Vermeidung

Die Wahl des richtigen Abstellorts im Freien

Fahrzeug nach langer Standzeit wieder in Betrieb nehmen

Fazit: Aufmerksame Pflege für langfristige Fahrzeuggesundheit

Typische Standschäden und ihre Vermeidung

1. Platt gestandene Reifen: Platt gestandene Reifen, auch Standplatten genannt, sind eine häufige Erscheinung bei Fahrzeugen, die längere Zeit unbewegt bleiben. Durch das ständige Gewicht auf den Reifen können diese ausbeulen und sich verformen. Um Standplatten zu vermeiden, erhöhen Sie vor längeren Standzeiten den Reifendruck und bewegen Sie das Fahrzeug gelegentlich, um die Position der Reifen zu verändern. Bocken Sie das Fahrzeug auf, um Reifen und Achsen zu entlasten.

2. Festsitzende oder rostige Bremsen: Bremsen sind anfällig für Korrosion, besonders im Stand. Flugrost auf den Bremsscheiben beeinträchtigt die Bremswirkung. Um dem vorzubeugen, sollten Sie nach dem Starten behutsam bremsen, um den Rost zu entfernen. Vermeiden Sie Vollbremsungen in dieser Situation.

3. Leere Batterie: Die Fahrzeugbatterie entlädt sich auch im Stand durch elektronische Verbraucher. Um eine leere Batterie zu vermeiden, können Sie ein Ladegerät mit Regenerationsfunktion verwenden oder von Anfang an ein Erhaltungsladegerät anschließen, das die Batterie konstant geladen hält. Falls keine Steckdose verfügbar ist, klemmen Sie die Batterie ab.

4. Poröse Gummis und Karosserieschäden: Gummiteile wie Manschetten und Dichtungen können bei längerer Standzeit porös werden oder brechen. Pflegen Sie solche Teile vor der Einlagerung mit Silikonspray oder Talkum. Reinigen Sie die Karosserie vor dem Abstellen gründlich und nutzen Sie eine Wachsversiegelung als Schutzschicht gegen Witterungseinflüsse.

5. Müffelnde oder defekte Klimaanlage: Klimaanlagen sollten regelmäßig betätigt werden, da sonst Rost und Schäden entstehen können. Schalten Sie die Klimaanlage einige Minuten vor Fahrtende aus, um eine trockene Lüftungsanlage zu gewährleisten.

Die Wahl des richtigen Abstellorts im Freien

Wenn kein trockener Unterstellplatz verfügbar ist, wählen Sie einen Standort ohne direkte Exposition unter Bäumen. Harze und Vogelkot können Lacke innerhalb kurzer Zeit stark schädigen. Achten Sie darauf, atmungsaktive Schutzüberzüge zu verwenden, um Schäden zu vermeiden.

Fahrzeug nach langer Standzeit wieder in Betrieb nehmen

Bevor Sie ein Fahrzeug nach langer Standzeit wieder in Betrieb nehmen, sollten Sie eine gründliche Inspektion durchführen. Wechseln Sie Flüssigkeiten und Filter, überprüfen Sie den Zustand von Bauteilen wie Zahnriemen und Bremsen, und führen Sie gegebenenfalls notwendige Reparaturen durch.

Fazit: Aufmerksame Pflege für langfristige Fahrzeuggesundheit

Die Vermeidung von Standschäden erfordert eine aufmerksame Pflege und regelmäßige Inspektionen, besonders bei längeren Standzeiten. Durch einfache Maßnahmen und vorbeugende Pflege können Sie sicherstellen, dass Ihr Fahrzeug auch nach Standzeiten zuverlässig und ohne größere Schäden wieder in Betrieb genommen werden kann.

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